Medienmitteilungen

03.09.2021

Beschwerden gegen SRF-Publikationen abgewiesen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat Beschwerden gegen Beiträge der Sendungen "Kassensturz", "Info 3", "Rendez-vous", "Sternstunde Religion" und "Sternstunde Musik" von SRF abgewiesen. Die teilweise festgestellten Mängel bewirkten noch keine Verletzung von Programmbestimmungen.

10.05.2021

SRF-Beiträge zur Konzernverantwortungsinitiative

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen eine Ausgabe der Late-Night-Show "Deville" von Fernsehen SRF zur Konzernverantwortungsinitiative abgewiesen. Die rundfunkrechtlichen Informationsgrundsätze lassen sich nur eingeschränkt auf satirische Formate anwenden. Ebenfalls abgewiesen hat die UBI Beschwerden gegen verschiedene Beiträge der "Tagesschau" von Fernsehen SRF zu dieser Initiative. Gutgeheissen hat sie dagegen eine Beschwerde gegen eine Nachrichtenmeldung von "Heute Morgen" von Radio SRF zum geplanten Rahmenabkommen zwischen der Europäischen Union und der Schweiz.

30.03.2021

UBI weist Beschwerden ab

Die UBI hat drei Beschwerden gegen Beiträge von Programmen der SRG abgewiesen, in welchen verschiedene Aspekte zum Coronavirus thematisiert wurden. Die entsprechenden Publikationen haben die programmrechtlichen Mindestanforderungen ebenso eingehalten wie eine ebenfalls beanstandete Folge der historischen Dramenserie "Frieden" von Fernsehen SRF.

23.03.2021

UBI: Rekordzahl an Beschwerden im Jahr 2020

Im Jahr 2020 gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 43 Beschwerden ein. In fünf Fällen stellte sie dabei eine Rechtsverletzung fest. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht der UBI hervor.

29.01.2021

Öffentliche Beratungen der UBI: 19 Beschlüsse

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat Beschwerden gegen die Corona-Berichterstattung von SRF abgewiesen. In den Beratungen kam jedoch auch Kritik aus Kreisen der Kommission gegen die Darstellung von Corona-Skeptikern zum Ausdruck. Gutgeheissen hat die UBI drei Beschwerden gegen einen Radiobeitrag von RTS über Hilfsdienste von kubanischem Medizinpersonal im Ausland.

13.01.2021

Bundesrat wählt Anne Seydoux-Christe zur neuen Präsidentin der PostCom

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Januar 2021 die ehemalige Ständerätin Anne Seydoux-Christe zur neuen Präsidentin der Eidgenössischen Postkommission (PostCom) gewählt. Sie tritt ihr Amt auf den 1. Februar 2021 an und folgt auf Géraldine Savary, welche aufgrund einer neuen beruflichen Tätigkeit auf Ende Januar zurücktritt.

11.12.2020

Kritisierter "Talk" von Telebasel verletzt Programmrecht nicht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen eine umstrittene Sendung von Telebasel abgewiesen. Das Publikum konnte sich trotz Missachtung journalistischer Sorgfaltspflichten eine eigene Meinung bilden. An ihren heutigen öffentlichen Beratungen erachtete die UBI zudem verschiedene beanstandete Publikationen von SRF und Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) als programmrechtskonform.

30.10.2020

Programmrechtskonforme Sendungen von SRF und RTS

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat an ihren heutigen Beratungen vier Beschwerden abgewiesen. Die beanstandeten Sendungen von Radio und Fernsehen SRF sowie von Fernsehen RTS haben die programmrechtlichen Mindeststandards und insbesondere das Sachgerechtigkeitsgebot eingehalten.

28.08.2020

Beschwerde gegen "DOK"-Film über Adam Quadroni gutgeheissen

Der von Fernsehen SRF ausgestrahlte Film über den Bündner Whistleblower Adam Quadroni hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Dies entschied die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI an ihren heutigen öffentlichen Beratungen. Beschwerden gegen zwei andere Ausstrahlungen von Fernsehen SRF wies sie dagegen ab.

26.06.2020

Beschwerden gegen "DOK"-Sendungen abgewiesen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat drei Beschwerden gegen "DOK"-Sendungen von Fernsehen SRF abgewiesen. Sowohl ein Film zum Klimawandel wie auch die vierteilige Serie zur Organspende waren programmrechtskonform. Einen kritischen Beitrag von Fernsehen RSI über eine private Bildungseinrichtung erachtete die UBI ebenfalls als sachgerecht.

29.05.2020

Unausgewogene Wahlberichterstattung von RSI

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen hat eine Beschwerde gegen die Berichterstattung von RSI im Hinblick auf die letzten eidgenössischen Wahlen gutgeheissen. Die Kandidierenden der kleinen Parteien für den Ständerat im Kanton Tessin wurden ungenügend berücksichtigt. Abgewiesen hat die UBI dagegen eine Beschwerde gegen einen Beitrag des Nachrichtenmagazins "10 vor 10" von Fernsehen SRF zu den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen einen ehemaligen FIFA-Generalsekretär.

 

26.03.2020

UBI: Freie Meinungsbildung und Diskriminierungsverbot

Im Jahr 2019 gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 30 neue Beschwerden ein. Im gleichen Zeitraum erledigte die UBI 35 Verfahren. In drei Fällen stellte sie eine Rechtsverletzung fest. Dies geht aus dem Tätigkeitsbericht der UBI hervor.

31.01.2020

Beschwerde gegen "Kassensturz" gutgeheissen

Ein Beitrag des Konsumentenmagazins "Kassensturz" von Fernsehen SRF zu einem Gesetzgebungsverfahren im Versicherungsrecht war nicht sachgerecht. Dies beschloss die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI mit knapper Mehrheit. Drei weitere Beschwerden wies sie dagegen ab.

13.12.2019

Beschwerden gegen zwei SRG-Publikationen abgewiesen

Die "Samstagsrundschau" von Radio SRF mit dem SVP-Präsidenten Albert Rösti war sachgerecht. Dies befand die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI anlässlich ihrer heutigen öffentlichen Beratungen. Ebenfalls als programmrechtskonform erachtete sie einen Online-Artikel von RTS Info über eine Massenschlägerei zwischen jugendlichen Banden.

22.11.2019

Ombudsstellen wiedergewählt

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI) bestätigte die bisherigen Verantwortlichen der Ombudsstellen der privaten Radio- und Fernsehprogramme für weitere vier Jahre in ihrer Funktion.

08.11.2019

Strittige "Kassensturz"-Beiträge

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen einen "Kassensturz"-Beitrag von Fernsehen SRF über einen "schikanösen Chef" ebenso gutgeheissen wie die dazugehörige Online-Zusammenfassung. Abgewiesen hat sie eine Beschwerde gegen einen anderen Beitrag des Konsumentenmagazins über Viehhändler. Als programmrechtskonform erachtete die UBI einen in der Late-Night-Show "Deville" von Fernsehen SRF ausgestrahlten satirischen Beitrag, in welchem Jesus mit Influencern verglichen wurde.

13.09.2019

Beschwerde gegen Online-Artikel von RSI gutgeheissen

Ein Artikel auf der Website von Radiotelevisione svizzera di lingua italiana RSI über ein strafrechtliches Verfahren im Kanton Tessin war nicht sachgerecht. Dies stellte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI anlässlich ihrer heutigen öffentlichen Beratungen fest. Eine Beschwerde gegen die Berichterstattung von Fernsehen SRF zum Klimaschutz erachtete sie dagegen als nicht begründet.

07.06.2019

Beschwerde gegen "Rundschau" gutgeheissen

Der von Fernsehen SRF in der Sendung "Rundschau" ausgestrahlte Beitrag "Der Fall Maudet: Die Spur des Goldes" hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Dies stellte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI anlässlich ihrer heutigen öffentlichen Beratungen fest. Eine Beschwerde gegen die Diskussionssendung "Club" von Fernsehen SRF wies sie dagegen ab.

10.05.2019

Umstrittene Berichterstattung zu Katalonien und Syrien

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen zwei Beiträge der "Tagesschau" von Fernsehen SRF abgewiesen. Thema bildete der Konflikt in Katalonien. Ebenfalls als programmrechtskonform erachtete die UBI zwei Beiträge der Nachrichtensendung "Le 19h30" von Fernsehen RTS zum Krieg in Syrien. Die von der UBI festgestellten Mängel begründeten noch keine Rechtsverletzung.

05.04.2019

Tätigkeitsbericht 2018 der UBI: Vier Beschwerden gutgeheissen

Im Jahr 2018 gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 26 neue Beschwerden ein. Im gleichen Zeitraum erledigte die UBI 27 Verfahren. In vier Fällen stellte sie dabei eine Rechtsverletzung fest. Dies geht aus dem Tätigkeitsbericht der UBI hervor.

29.03.2019

Meinungsverfälschende Fernsehbilder

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen einen Newsbeitrag von Tele Top über eine Demonstration von Tierschützern gutgeheissen. Das Publikum konnte sich dazu aufgrund von irreführenden Bildern und fehlender Hintergrundinformationen keine eigene Meinung bilden. Eine Beschwerde gegen einen Beitrag der "Tagesschau" von Fernsehen SRF über die europapolitische Position der Grünliberalen Partei hat die UBI dagegen abgewiesen.

29.03.2019

Meinungsverfälschende Fernsehbilder

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen einen Newsbeitrag von Tele Top über eine Demonstration von Tierschützern gutgeheissen. Das Publikum konnte sich dazu aufgrund von irreführenden Bildern und fehlender Hintergrundinformationen keine eigene Meinung bilden. Eine Beschwerde gegen einen Beitrag der "Tagesschau" von Fernsehen SRF über die europapolitische Position der Grünliberalen Partei hat die UBI dagegen abgewiesen.

01.02.2019

Diskriminierende Darstellung zur Fussball-WM

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen einen im Rahmen der Berichterstattung zur Fussball-Weltmeisterschaft ausgestrahlten humoristischen Beitrag von Fernsehen SRF gutgeheissen. Eine Sequenz, in welcher die Redaktion mit einem Wortspiel und mit Bildern eines weiblichen Fussballfans auf die Brüste der Frauen Bezug nahm, verletzte das rundfunkrechtliche Diskriminierungsverbot.

14.12.2018

Umstrittener Dokumentarfilm zur Geheimarmee P-26

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen UBI hat Beschwerden gegen einen auf Fernsehen RTS und Fernsehen SRF ausgestrahlten Dokumentarfilm zur Schweizer Geheimarmee P-26 abgewiesen. Auch Beiträge der "Tagesschau" von Fernsehen SRF über eine Debatte des Nationalrats und des Gesundheitsmagazins "Puls" über Haarausfall beurteilte die UBI im Rahmen ihrer heutigen öffentlichen Beratungen als sachgerecht.

02.11.2018

Keine Fake News bei SRF

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen UBI hat die Beschwerde gegen einen Beitrag der "Tagesschau" von Fernsehen SRF über einen vermeintlichen Stimmungswandel zu einem Rahmenabkommen der Schweiz mit der Europäischen Union abgewiesen. Die Mehrheit der Kommission kam zum Schluss, dass die Mängel bei der Anmoderation noch keine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots begründeten.

14.09.2018

Fernsehbeiträge zum "Fall Hefenhofen" und zu Donald Trump im Fokus der UBI

An ihren heutigen öffentlichen Beratungen hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz von Radio und Fernsehen (UBI) die Beschwerde eines Tierschützers gegen einen Beitrag der Sendung „Schweiz Aktuell“ von Fernsehen SRF zum "Fall Hefenhofen" abgewiesen. Auch zwei Popularbeschwerden gegen Sendungen von Radio Télévision Suisse (RTS) über Donald Trump erachtete die UBI als unbegründet.

22.06.2018

Beschwerde gegen Swissinfo teilweise gutgeheissen

Ein Artikel von Swissinfo zur "No Billag"-Initiative war nicht sachgerecht. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine gegen diese Publikation erhobene Beschwerde anlässlich der heutigen öffentlichen Beratungen gutgeheissen. Beschwerden gegen einen anderen Artikel von Swissinfo sowie gegen die Krimiserie "Der Bestatter" von Fernsehen SRF wurden dagegen abgewiesen.

23.03.2018

Beschwerden gegen SRF online, Tele Züri, TeleBärn und Tele M1 gutgeheissen

Ein Online-Artikel von SRF News zur "Affäre Hildebrand" hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Als nicht vereinbar mit den rundfunkrechtlichen Informationsgrundsätzen erachtete die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) ebenfalls einen Beitrag von Tele Züri zur Rentenreform, der auch auf TeleBärn und Tele M1 ausgestrahlt worden war. Die Beschlüsse fasste die Kommission anlässlich ihrer heutigen öffentlichen Beratungen.

20.03.2018

Mehr Beschwerden bei der UBI

2017 gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 31 Beschwerden ein, so viele wie seit 1991 nicht mehr. Signifikant erhöht hat sich die Zahl von Beschwerden gegen Online-Publikationen. Von den im Berichtsjahr behandelten Fällen hat die UBI zwei gutgeheissen.

02.02.2018

Zulässige Satire

Ein in der satirischen Sendung "Zytlupe" von Radio SRF ausgestrahlter Beitrag über die Wasserverschmutzung verletzt das Programmrecht nicht, obwohl die Bauern darin als "subventionierte Brunnenvergifter" bezeichnet wurden. Dies stellte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) anlässlich ihrer heutigen öffentlichen Beratungen fest. Ganz knapp wies sie zudem eine Beschwerde gegen einen Beitrag der "Rundschau" von Fernsehen SRF über die Kritik an der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ab.

02.02.2018

Neue UBI-Vizepräsidentin

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Catherine Müller zu ihrer neuen Vizepräsidentin bestimmt. Sie ersetzt Claudia Schoch Zeller, die Ende 2017 aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus der Kommission ausschied.

15.12.2017

Beschwerden gegen SRF und Radio Rumantsch abgewiesen

Anlässlich der heutigen öffentlichen Beratungen hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eine Beschwerde gegen einen kritischen Beitrag des Konsumentenmagazins "Kassensturz" von Fernsehen SRF abgewiesen. Auch Beschwerden gegen zwei Online-Artikel von SRF und gegen eine auf Radio Rumantsch ausgestrahlte rätoromanische Talksendung erachtete sie als unbegründet.

07.12.2017

UBI: Nadine Jürgensen neues Mitglied – letzte öffentliche Beratungen 2017

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Dezember 2017 Nadine Jürgensen als neues Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gewählt. Sie ersetzt Claudia Schoch Zeller, die Ende Jahr aufgrund der gesetzlichen Amtszeitbeschränkung aus der Kommission ausscheidet. Die letzten öffentlichen Beratungen der UBI in der gegenwärtigen Besetzung finden am 15. Dezember in Bern statt.

03.11.2017

Beschwerde gegen Radio SRF gutgeheissen – andere Beschwerden abgewiesen

Im Rahmen ihrer heutigen öffentlichen Beratungen hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eine Beschwerde gegen einen Beitrag der Sendung "HeuteMorgen" von Radio SRF zum Energiegesetz gutgeheissen. Abgewiesen hat sie dagegen eine Beschwerde gegen die "Abstimmungs-Arena" von Fernsehen SRF zur Energiestrategie. Ebenfalls abgewiesen wurden sechs Beschwerden gegen die viel diskutierte "Arena" von Fernsehen SRF über "Trumps Krieg gegen die Medien".

31.08.2017

Sachgerechte Darstellung von Verschwörungstheorien

Im Rahmen ihrer heutigen öffentlichen Beratungen in Biel wies die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) Beschwerden gegen zwei Sendungen von Fernsehen SRF ab. Weder das Wissensmagazin „Einstein“ mit einer Ausgabe zu Verschwörungstheorien noch die Talk-Sendung „Schawinski“ mit Nationalrat Andreas Glarner als Gast verletzten programmrechtliche Bestimmungen.

12.05.2017

Beschwerde gegen Video von SRF News gutgeheissen

Ein auf der Facebookseite von SRF News ausgestrahltes Video, in dessen Zentrum der russische Präsident Wladimir Putin stand, hat das rundfunkrechtliche Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Dies stellte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) anlässlich ihrer heutigen öffentlichen Beratungen fest.

21.03.2017

Vier Beschwerden gutgeheissen

2016 erledigte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 28 Verfahren. Vier Beschwerden hat sie wegen Verletzung rundfunkrechtlicher Informationsgrundsätze gutgeheissen.

14.12.2016

Neue Ombudsstelle für private italienischsprachige Rundfunkveranstalter

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI) bestimmte Francesco Galli als neuen Verantwortlichen für die Ombudsstelle der privaten italienischsprachigen Radio- und Fernsehveranstalter und Paolo Caratti als seinen Stellvertreter. Die Wahl gilt für die Periode von 2017 bis 2019.

09.12.2016

Kritischer "Rundschau"-Beitrag zu Vals war sachgerecht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen einen Beitrag des Politmagazins "Rundschau" von Fernsehen SRF zum Verkauf der Therme Vals abgewiesen. Als programmrechtskonform erachtete sie ebenfalls die Sendung "Arena" mit dem Titel "Frauen am Herd?" sowie einen Beitrag der Nachrichtensendung "19:30" von Fernsehen RTS zur medizinischen Situation in Aleppo.

 

04.07.2016

Neue Beschwerdemöglichkeiten vor der UBI

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI ist neu auch für Beschwerden gegen Online-Inhalte und weitere publizistische Angebote der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG zuständig. Der rechtliche Rahmen für diese zusätzliche Aufsichtstätigkeit ist weitgehend der gleiche wie für Verfahren gegen Radio- und Fernsehprogramme.

20.06.2016

Unzulässige Wahlbeeinflussung durch den "Kassensturz"

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen den Beitrag der Sendung "Kassensturz" von Fernsehen SRF zur Konsumentenfreundlichkeit der Parteien gutgeheissen. Die im Vorfeld von Wahlen geltenden erhöhten Sorgfaltspflichten wurden nicht eingehalten. Fünf andere Beschwerden hat die UBI an den öffentlichen Beratungen vom letzten Freitag abgewiesen.

22.03.2016

Mehr Beschwerden

26 neue Beschwerden sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) im vergangenen Jahr eingegangen. Im Rahmen der im gleichen Zeitraum erledigten 23 Verfahren hiess die UBI drei Beschwerden gut.

02.02.2016

Claudia Schoch Zeller neue UBI-Vizepräsidentin

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat an ihrer ersten Sitzung 2016 Claudia Schoch Zeller zu ihrer Vizepräsidentin bestimmt. Im Rahmen der öffentlichen Beratungen wies sie Beschwerden gegen die Sendung "Sternstunde Philosophie" von Fernsehen SRF und gegen das Konsumentenmagazin "A Bon Entendeur" von Radio Télévision Suisse RTS ab.

17.12.2015

Die UBI heisst zwei Beschwerden gut und weist drei ab

Happige Vorwürfe, gegen die sich die Betroffenen nicht wehren konnten, veranlassten die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI), zwei Beschwerden gutzuheissen: eine gegen einen Beitrag des italienischsprachigen SRG-Fernsehens über den Automobilsalon in Genf und eine gegen einen Bericht von Radio Top über ein Strassenfest in Winterthur. Abgewiesen hat sie dagegen Beschwerden gegen die Wahlberichterstattung von Radio und Fernsehen der SRG in der Westschweiz wie auch gegen zwei Beiträge der "Rundschau" von Fernsehen SRF.

04.12.2015

Vincent Augustin neuer Präsident der UBI

Der Bundesrat wählte den Bündner Anwalt Vincent Augustin zum neuen Präsidenten der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Erstmals tritt damit ein Rätoromane an die Spitze dieser Behörde. Die UBI erhält zudem drei neue Mitglieder.

06.11.2015

UBI wählte die Ombudsleute neu

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI) wählte die Ombudsleute für die privaten Radio- und Fernsehprogamme. Auf Guglielmo Bruni folgt Oliver Sidler.

29.10.2015

Nahost, Erbschaftssteuer, Ostern: Beschwerden abgewiesen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat vier Beschwerden abgewiesen. Bei den beurteilten Radio- und Fernsehsendungen ging es inhaltlich um den Nahost- und den Syrienkonflikt, die Erbschaftssteuer-Initiative sowie um ein satirisches Lied über Ostern.

08.06.2015

Trotz kontroverser Debatte: Nein zu Beschwerden

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen zur Agrarpolitik, zur UNO-Klimakonferenz, zur Elektronsensibilität und zum Konflikt in der Ukraine nach jeweils kontroverser Diskussion abgewiesen. Die Sachgerechtigkeit, die Vielfalt der Meinungen, das Diskriminierungsverbot und die Achtung der Menschenwürde standen bei der Prüfung dieser Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und Radio Télévision Suisse (RTS) im Zentrum.

12.05.2015

Europäische Medienregulierer feiern Jubiläum in Bern

Die EPRA, die europäische Organisation der Medienregulierungsbehörden, wird 20 Jahre alt. Sie feiert diesen Geburtstag an ihrer ordentlichen Konferenz, die vom 13. bis 15. Mai 2015 in Bern stattfindet. In der EPRA sind 46 Länder vertreten.

 

31.03.2015

Zwei Beschwerden gutgeheissen

Bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) sind im vergangenen Jahr 20 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen eingegangen. Diese richteten sich ausschliesslich gegen Sendungen aus Programmen der SRG. Zweimal hiess die UBI eine Beschwerde gut. Aus Anlass ihres dreissigjährigen Bestehens publizierte sie ein praktisches Handbuch.

13.03.2015

Beitrag der Radiosendung "Espresso" verletzt Sachgerechtigkeitsgebot

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen Beitrag des Konsumentenmagazins "Espresso" von Radio SRF gutgeheissen. Beschwerden gegen die Sendungen "Rundschau" und "Sternstunde Philosophie" von Fernsehen SRF wies sie dagegen ab.

30.01.2015

"Kassensturz"-Beitrag war nicht sachgerecht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen Beitrag des Konsumentenmagazins "Kassensturz" von Fernsehen SRF gutgeheissen. Beschwerden gegen die Diskussionssendung "Club" des gleichen Senders sowie gegen eine Sendung von "Temps Présent" von Fernsehen RTS wies sie hingegen ab.

12.12.2014

SVP-Beschwerde gutgeheissen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat die Beschwerde gegen einen Beitrag der Nachrichtensendung "HeuteMorgen" von Radio SRF 1 gutgeheissen. Eine Beschwerde gegen das "Regionaljournal Ostschweiz" vom gleichen Sender hat sie dagegen abgewiesen.

12.12.2014

Erstmals Handbuch zur Radio-TV-Beschwerdepraxis - Die UBI feiert ihr 30-jähriges Jubiläum

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) feiert 2014 ihr 30-jähriges Jubiläum. Sie veröffentlicht aus diesem Anlass ein Handbuch über ihre Tätigkeit und über die Medienregulierung in der Schweiz.

11.09.2014

Radio RTS und Fernsehen SRF verletzten Programmrecht nicht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat an ihrer öffentlichen Beratung in Genf verschiedene Beschwerden abgewiesen. Sie erachtete zwei satirische Radiobeiträge von RTS zum Berner Jura, den Trailer von Fernsehen SRF zu den Olympischen Winterspielen sowie einen Beitrag von "10 vor 10" zur Akzeptanz von Kernenergie als vereinbar mit dem Programmrecht.

23.06.2014

Fernsehsendungen "Die Schweizer" verletzten Programmrecht nicht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Beschwerden gegen die Dokumentation zur Schweizer Geschichte im Rahmen des Themenmonats "Die Schweizer" in öffentlicher Beratung mit 7:1 Stimmen abgewiesen. Einstimmig hat sie zudem eine Beschwerde gegen die Serie "Helveticus" abgewiesen, welche sich an Kinder zwischen vier und sechs Jahren richtete.

25.03.2014

Beschwerden nur gegen die SRG

Bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) sind im vergangenen Jahr 18 neue Beschwerden eingegangen. Sie betrafen ausschliesslich Radio- und Fernsehprogramme der SRG. Im eben veröffentlichten Jahresbericht setzt sich UBI-Präsident Roger Blum mit der Kritik an der UBI aus Lausanne und aus Bern auseinander.

03.03.2014

Nur Fernsehsendungen beschäftigten Ombudsstellen

Vor den Ombudsstellen für die privaten Radio- und Fernsehveranstalter der Schweiz gab es 2013 Beanstandungen ausschliesslich gegen Fernsehsendungen – und nur in der deutschen Schweiz. Dies geht aus den Jahresberichten der drei sprachregionalen Ombudsstellen hervor, die die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) genehmigt hat.

14.02.2014

Chemische Waffen in Syrien: Radio RTS täuschte das Publikum (zuletzt geändert am 14.02.2014)

Radio RTS täuschte das Publikum im April 2013 in einer Morgensendung mit der Behauptung, das syrische Regime habe chemische Waffen eingesetzt, wofür damals keine genügenden Belege vorlagen: Dies entschied die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) heute Freitag im Rahmen einer öffentlichen Beratung und hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit 5:4 Stimmen gut. Eine Beschwerde gegen einen Beitrag des Konsumentenmagazins "Kassensturz" von Fernsehen SRF zum Thema "Rentenvorbezug statt Sozialhilfe: Gemeinde übt Tabubruch" wies die UBI dagegen einstimmig ab.

09.12.2013

Catherine Müller und Reto Schlatter neu in der UBI

Der Bundesrat hat die Rechtsanwältin Catherine Müller und den Journalismus-Ausbildner Reto Schlatter neu in die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gewählt. Sie ersetzen Alice Reichmuth Pfammatter und Heiner Käppeli.

06.12.2013

UBI weist Mörgeli-Beschwerden ab

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) wies drei Beschwerden von Nationalrat und Professor Christoph Mörgeli mit jeweils 8:0 Stimmen ab. Das Fernsehen SRF hat mit den Beiträgen über seine Rolle als "Doktorvater" das Programmrecht nicht verletzt. Auch Beschwerden des Bistums Chur und eines Bürgers, der dem Fernsehen Hetze gegen Israel vorwarf, erachtete die UBI als unbegründet.

13.06.2013

Zulässige Radio-Wahlempfehlung zum Eurovision Song Contest

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen Beitrag von Radio DRS 3 zur schweizerischen Endausscheidung für den Eurovision Song Contest 2013 abgewiesen. Die gerügten Wahlempfehlungen der Musikredaktion haben keine rundfunkrechtlichen Bestimmungen verletzt.

15.05.2013

Vincent Augustin neues UBI-Mitglied

Der Bundesrat hat den Rechtsanwalt Vincent Augustin als neues Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gewählt. Er wird anfangs Oktober Mariangela Wallimann-Bornatico ersetzen.

02.04.2013

Radionachrichten trotz Fehler sachgerecht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen eine Nachrichtensendung von Radio DRS 1 abgewiesen. Die falsche Bezeichnung der Hauptstadt Israels hat die Meinungsbildung der Zuhörenden zum eigentlichen Thema des Beitrags, einer Gedenkveranstaltung in Tel Aviv für Jizchak Rabin, nicht beeinträchtigt.

27.03.2013

Freie Meinungsbildung und Jugendschutz

2012 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 20 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen eingegangen, zwei mehr als im Vorjahr. Von den im Berichtsjahr erledigten 20 Beschwerden hat sie vier gutgeheissen. Dabei ging es um die freie Meinungsbildung und um den Jugendschutz.

06.03.2013

Nicht sachgerechte "Arena" – Frauenaspekte fehlten

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Sendung "Arena" des Schweizer Fernsehens gutgeheissen. In der Diskussion über die Volksinitiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" kamen zentrale Aspekte nicht zur Sprache, weshalb sich das Publikum keine eigene Meinung dazu bilden konnte.

22.02.2013

Carine Egger neue UBI-Vizepräsidentin

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat heute die Bernerin Carine Egger Scholl zu ihrer Vizepräsidentin gewählt.

04.02.2013

Asbest: Beschwerde abgewiesen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die von Radiotelevisione svizzera RSI ausgestrahlte Fernsehdokumentation "La multinazionale delle vittime" abgewiesen. Diese illustrierte die Problematik der Verarbeitung von Asbest aus Sicht der Opfer.

 

03.12.2012

Suzanne Pasquier Rossier neues UBI-Mitglied

Der Bundesrat hat die Journalistin und Juristin Suzanne Pasquier Rossier als neues Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gewählt. Sie ersetzt die Rechtsanwältin Regula Bähler.

20.11.2012

Unvollständige "Puls"-Sondersendung zu Botox

Das Publikum konnte sich zu einer Sendung des Schweizer Fernsehens über Botox keine eigene Meinung bilden, weil die Problematik der für die Produktion des Nervengifts notwendigen Tierversuche nicht zur Sprache kam. Dies entschied die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI), indem sie die Beschwerde gegen die Sondersendung im Gesundheitsmagazin "Puls" guthiess.

15.10.2012

Einseitige Staatsschutz-Sendung zulässig

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die auf Radio DRS 2 ausgestrahlte Sendung "Kontext" abgewiesen. In der beanstandeten Ausstrahlung wurden neben den im Zentrum stehenden Aussagen von Opfern der Stasi in der früheren DDR auch Aspekte der Bürgerüberwachung in der Schweiz in kritischer Weise thematisiert.

01.06.2012

Umstrittener Fernsehauftritt während des Wahlkampfs

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Talksendung "Schawinski" des Schweizer Fernsehens abgewiesen. Der Auftritt eines Ständeratskandidaten 20 Tage vor dem Wahlgang verletzt keine rundfunkrechtlichen Bestimmungen.

27.03.2012

Nicht sachgerechter Fernsehbeitrag über Chaplin-Museum

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen Nachrichtenbeitrag der Télévision Suisse Romande über das beabsichtigte Chaplin-Museum einstimmig gutgeheissen. Das Rundfunkrecht wurde verletzt, weil die Sichtweise eines angeblichen Investors, dem im Beitrag Beziehungen zur Russischen Mafia vorgeworfen werden, nicht zum Ausdruck kam.

21.03.2012

Mehr Radio- und Fernsehsendungen beanstandet

2011 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 18 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen, vier mehr als im Vorjahr. Von den erledigten 23 Beschwerden hat sie sechs gutgeheissen.

23.01.2012

Ombudsleute für Radio und Fernsehen wiedergewählt

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat die Ombudsleute, die ihr unterstellt sind, für vier weitere Jahre wiedergewählt.

15.11.2011

Stéphane Werly neues Mitglied der UBI

Der Neuenburger Medienrechtsprofessor Stéphane Werly wird neues Mitglied der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Der Bundesrat wählte ihn im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen der UBI. Als Präsident bestimmte er für eine weitere Amtsperiode Roger Blum.

03.11.2011

Einseitige Berichterstattung über Lohnkonflikt im Baugewerbe

Die "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens berichtete einseitig über den Lohnkonflikt im Baugewerbe. Dies befand die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).

25.10.2011

"Ombudsleute entspannen Konflikte"

Die Ombudsstellen können mit ihrer Vermittlungstätigkeit viele unzufriedene Radio- und Fernsehkonsumenten versöhnen. Dies kam am Treffen zwischen der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) und den Ombudsleuten zum Ausdruck. "Dank Ihrer Tätigkeit entspannen Sie Konflikte", sagte ihnen UBI-Präsident Roger Blum.

11.10.2011

SRG diskriminiert "Alternative Linke" nicht

Anlässlich der heutigen öffentlichen Beratung hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) beschlossen, eine Beschwerde von "La Gauche – Alternative Linke – La Sinistra" wegen Verweigerung des Zugangs zum Radio- und Fernsehprogramm abzuweisen.

17.06.2011

Fernsehen muss Umfragen differenziert vermitteln - UBI wies Mehrheit der Beschwerden ab

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) wies am Freitag in fünf von neun Fällen Beschwerden gegen Beiträge zu Meinungsumfragen vor eidgenössischen Abstimmungen und Wahlen am Schweizer Fernsehen ab. Auf eine trat sie nicht ein, drei Fälle hiess sie gut. Sie betonte, dass die Vermittlung von Meinungsforschung differenziert sein muss.

23.05.2011

Unzulässige Vorverurteilung durch Tele Züri

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen zwei Beiträge der Sendung "ZüriNews" von Tele Züri gutgeheissen. Darin ging es um Anschuldigungen gegen den ehemaligen Clubbetreiber Carl Hirschmann.

19.04.2011

Tendenziöser Beitrag des Westschweizer Fernsehens

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz VgT (VgT) gegen einen Beitrag der Télévision Suisse Romande (TSR) gutgeheissen. Sie erachtete den Beitrag als einseitig und tendenziös. Der Standpunkt des im Beitrag angegriffenen VgT kam nur ungenügend zum Ausdruck.

19.04.2011

Keine Diskriminierung durch Schweizer Fernsehen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat zwei Beschwerden des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz VgT abgewiesen. Dieser hatte gerügt, das Schweizer Fernsehen würde ihn seit Jahren systematisch boykottieren.

18.03.2011

Jahresbericht der UBI: Weniger Beschwerden gegen Schweizer Fernsehen

2010 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 14 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen. Drei Beschwerden hat die UBI gutgeheissen.

07.01.2011

Fernsehkonzession für Ostschweiz: TVO berichtete tendenziös - UBI heisst Beschwerde teilweise gut

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Sendung "Fokus" von TVO gutgeheissen. Abgewiesen hat sie indessen die Beschwerde gegen drei Beiträge von "Ostschweiz aktuell" des gleichen Senders. In den beanstandeten Ausstrahlungen ging es um die neuesten Entwicklungen im Verfahren zur Vergabe der Regionalfernsehkonzession.

07.12.2010

Fall Holenweger: Fernsehen informierte einseitig

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens teilweise gutgeheissen. Der Entscheid betrifft einen Beitrag über den Abschluss der Voruntersuchung im Fall Holenweger.

18.10.2010

Beschwerde gegen Beitrag von "Cash TV" gutgeheissen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen hat eine Beschwerde gegen das auf SF 2 ausgestrahlte Wirtschaftsmagazin "Cash TV" gutgeheissen. Im beanstandeten Beitrag ging es um die bevorstehende Abstimmung über die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge.

04.10.2010

Fernsehbeiträge über umstrittenes Plakat zur Minarettinitiative

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Beiträge der Nachrichtensendungen "Tagesschau" und "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens zum Plakat zur Minarettinitiative als sachgerecht und grundrechtskonform beurteilt. Eine gegen die beiden Berichte erhobene Beschwerde hat sie einstimmig abgewiesen.

15.07.2010

Beschwerde gegen "10 vor 10"-Beitrag "FDP und die Pharmalobby" gutgeheissen

Ein im Nachrichtenmagazin "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens ausgestrahlter Beitrag über die Beziehungen der FDP zur Pharmalobby hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Eine gegen die Sendung erhobene Beschwerde hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) deshalb gutgeheissen.

08.07.2010

"10 vor 10"-Berichterstattung über die Antibabypille "Yasmin"

Die UBI hat eine Beschwerde gegen drei Beiträge der Sendung "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens abgewiesen. Thema der beanstandeten Berichte bildete das Risiko von Nebenwirkungen bei häufig verwendeten Antibabypillen.

25.03.2010

Jahresbericht 2009 der UBI

2009 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 16 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen. Von den im Berichtsjahr abgeschlossenen 25 Verfahren hat die UBI vier Beschwerden gutgeheissen.

09.12.2009

"Puls"-Beitrag über Diabetes war sachgerecht

Die UBI hat eine Beschwerde gegen einen in der Sendung "Puls" des Schweizer Fernsehens ausgestrahlten Beitrag über Diabetes abgewiesen. Das Publikum konnte sich zu den behandelten Themen und namentlich auch zu den verschiedenen Insulinpräparaten eine eigene Meinung bilden.

19.11.2009

Beschwerde gegen Fernsehübertragung des "Swiss Indoors"- Tennisturniers abgewiesen

Die UBI hat eine Beschwerde gegen die Übertragung des "Swiss Indoors"-Tennisturniers 2008 durch die Télévision Suisse Romande abgewiesen. Die Präsenz der Marke Davidoff stellte weder unzulässige unentgeltliche Schleichwerbung dar noch verletzte sie den rundfunkrechtlichen Jugendschutz.

10.11.2009

Beschwerde gegen "10 vor 10"-Beitrag gutgeheissen

Die UBI hat eine Beschwerde gegen den in der Sendung "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens ausgestrahlten Beitrag "Arbeitskräfte aus der EU" gutgeheissen. Aufgrund der Anstrengungen der Redaktion, die nicht korrekten Fakten möglichst rasch richtigzustellen, verzichtet sie aber auf die Einleitung des Verfahrens nach festgestellten Rechtsverletzungen.

01.10.2009

25 Jahre UBI

18.08.2009

Beschwerde gegen „Erotic Night“ gutgeheissen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Sendung „Erotic Night“ von Schweiz 5 gutgeheissen. Ein Zusammenschnitt mit Szenen aus dem Film „Ken Park“ verletzt den rundfunkrechtlichen Sittlichkeitstatbestand.

31.03.2009

Beschwerde gegen „Rundschau“- Beitrag gutgeheissen

Die UBI hat eine Beschwerde gegen den in der Sendung „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens ausgestrahlten Beitrag „Skandal um Pflegekind“ gutgeheissen. Es ging dabei um die Ergebnisse von aufsichtsrechtlichen Abklärungen im Zusammenhang mit der Platzierung eines Pflegekindes. Die UBI ist zum Schluss gekommen, dass der Beitrag das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt hat.

26.03.2009

Jahresbericht 2008 der UBI

2008 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 25 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen. Von den im Berichtsjahr abgeschlossenen Verfahren hat die UBI vier Beschwerden gutgeheissen.

11.07.2008

Neue Ombudsstelle für die italienischsprachigen Regionen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Gianpiero Raveglia zum neuen Ombudsmann für die privaten Radio- und Fernsehveranstalter der italienischsprachigen Regionen bestimmt.

25.06.2008

Alinghi-Logo auf Mikrofonen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens über den America’s Cup 2007 gutgeheissen. Das auf Mikrofonen gut sichtbare Alinghi-Logo stellt unzulässige unentgeltliche Schleichwerbung und damit eine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots dar.

01.04.2008

Jahresbericht 2007 der UBI

2007 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 30 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen. Von den im Berichtsjahr abgeschlossenen Verfahren hat die UBI fünf Beschwerden gutgeheissen.

07.09.2007

"10 vor 10"-Beiträge über "Fuente Alamo"

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen auf SF 1 ausgestrahlten Beitrag des Nachrichtenmagazins "10 vor 10" über die Schweizer Therapiestation "Fuente Alamo" gutgeheissen. Die Beschwerde gegen einen andern Beitrag von "10 vor 10" zum gleichen Thema hat die UBI dagegen abgewiesen.

25.07.2007

Schutz der Privatsphäre beim Fernsehen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen auf Tele Züri ausgestrahlten Beitrag über die Lancierung des "Pelz frei"-Labels gutgeheissen. Nicht anonymisierte Bilder von in einem Pelzgeschäft tätigen Personen wurden ohne deren Einwilligung und ohne Vorliegen von überwiegenden öffentlichen Interessen gezeigt.

06.06.2007

Unzulässige Berichterstattung vor Wahlen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen einen Beitrag von "Schweiz Aktuell" des Schweizer Fernsehens gutgeheissen. Darin ging es um ein Porträt des Freiburger Staatsrats Pascal Corminboeuf, welches sechs Tage vor den Wahlen im Kanton ausgestrahlt wurde.

04.04.2007

Verbotene politische Werbung auf Lokalradios

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Ausstrahlung von Werbespots von "Santésuisse" bei mehreren Lokalradios gutgeheissen. Sie ist zum Schluss gekommen, dass es sich dabei um verbotene politische Werbung handelt.

29.03.2007

Jahresbericht 2006 der UBI - Rück- und Ausblick

2006 sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) wie im Vorjahr 20 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen. Die neue Radio- und Fernsehgesetzgebung des Bundes bringt für die UBI einige Neuerungen.

23.03.2007

Neue Ombudsstellen bei Radio und Fernsehen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat neue sprach-regionale Ombudsstellen für die schweizerischen Radio- und Fernsehveranstalter be-stimmt. Die SRG SSR idée suisse wird weiterhin über eigene Ombudsstellen verfügen.

09.11.2006

Die UBI hat eine Beschwerde gegen das Infomagazin "Rundschau" von SF 1 gutgeheissen

Die UBI hat eine Beschwerde gegen das Infomagazin "Rundschau" von SF 1 gutgeheissen (b. 535). Der Beitrag "Streit um Erbschaft" hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Auf eine Beschwerde gegen zwei Ausstrahlungen des "Wort zum neuen Tag" von Radio DRS 1 ist die UBI nicht eingetreten (b.538).

09.11.2006

"Rundschau"-Beitrag verletzt Programmrecht

Der in der "Rundschau" von SF 1 ausgestrahlte Beitrag "Streit um Erbschaft" hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine dagegen erhobene Programmbeschwerde gutgeheissen.

24.08.2006

Schweizerdeutsche Moderation bei "Meteo"

Die schweizerdeutsche Moderation in der Wettersendung "Meteo" auf Schweizer Fernsehen verletzt das Programmrecht nicht. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine entsprechende Beschwerde abgewiesen.

22.08.2006

Unzulässige Werbung bei U1 TV und Star TV

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Beschwerden gegen U1 TV und Star TV gutgeheissen. Die Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos auf das Mobiltelefon verletzen das Programmrecht.

04.05.2006

Gewalt in Actionfilmen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen den auf Schweizer Fernsehen DRS ausgestrahlten US-Spielfilm "The Glimmer Man" abgewiesen. Im Entscheid setzt sie sich mit den in diesem Actionfilm gezeigten Gewaltbildern auseinander.

27.04.2006

UBI-Entscheide zu "Kassensturz" und "10 vor 10"

Die UBI hat eine Beschwerde gegen den in der Sendung "Kassensturz" von Schweizer Fernsehen DRS ausgestrahlten Beitrag "Nutzlose Schulmedizin: Kassen zahlen Millionen für nichts" gutgeheissen. Abgewiesen hat sie dagegen eine Beschwerde gegen einen Beitrag von "10 vor 10" zu den Auswirkungen der Personenfreizügigkeit in Grossbritannien.

24.04.2002

Heiner Käppeli neues Mitglied der UBI

Der Bundesrat hat Heiner Käppeli, Studienleiter am MAZ Medienausbildungszentrum in Kastanienbaum (LU), als Mitglied der neunköpfigen Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Frau Dr. Christine Baltzer-Bader an, die ihren Rücktritt erklärt hat.

Zum Seitenanfang

Letztes Update: 29.09.2020